Di

08

Apr

2014

Do it yourself ...

... lautet das Motto nicht nur für Gelegenheitshandwerker oder Ab-in-die-Beete-Aktivisten, sondern gilt seit geraumer Zeit auch für Selfpublisher. Rümpft einer bei diesem Wort schon die Nase? Was soll denn da Vernünftiges herauskommen?

Nun, die Idee des Selbstverlages ist nicht neu. Bereits Johann von Goethe hat seinen «Götz von Berlichingen«, genau wie Friedrich Schiller die «Räuber« (Erstausgabe), zwar anonym, aber in Eigenregie unter das Volk gebracht. Womit ich keinesfalls andeuten möchte, dass jedes selbstverlegte Buch ein literarischer Gewinn ist. Aber man überläßt die Entscheidung demjenigen, den es betrifft: dem Leser. Ohne den Gatekeeper «Verlag« dazwischenzuschalten.

Natürlich ist es nicht einfach, sämtliche Funktionen eines Verlages (Lektorat, Marketing, Veröffentlichung etc.) zu übernehmen. Und das alles mit Niveau! Aber immer mehr Indies garantieren Lesevergnügen und Qualität. Es ist ein Kampf wie David gegen Goliath (und wir wissen ja, wer am Ende gewonnen hat). Die Verlage der Zukunft werden umdenken müssen, die Revolution in der Welt der Buchstaben und Geschichten hat gerade erst begonnen ...

5 Kommentare

Mi

02

Apr

2014

Die ersten Sätze ...

... und los geht es mit mir als Bloggerin. Doch halt, muss man nicht mit irgendeinem orginellen Spruch beginnen? »Ein kleiner Schritt für einen Menschen, ein riesiger Schritt für die Menschheit«    Leider schon von Neil Armstrong belegt. Wie wär's dann mit  »Ich komme jetzt heim« von Felix Baumgartner, als er zu seinem Sprung aus dem Weltall ansetzte. Einfach, gut zu merken, aber in meinem Fall leider nicht passend. Es handelt sich um Worte vor Sprüngen, obwohl es ein Quantensprung ist, sich im Internet aufzuhalten, wo wir doch noch vor zweihundert Jahren den Federkiel in den Händen hielten. Federkiel, Schreiben - wir nähern uns an.

Oder berühmte erste literarische Worte? In diesem Blog möchte ich doch gerne über dies und das und natürlich meine Entwicklung als Schriftstellerin reden. Das würde passen. In Anlehnung an Herman Melvilles'»Call me Ishmael« oder Günter Grass'»Ilsebill salzte nach« daher etwas Kurzes: 

Ich bin's, Jane.

 

 

0 Kommentare